Klimamanager legt eine erste Bilanz seiner Arbeit vor

Daniel Willeke, der seit einem Jahr in der Stadt Uebigau-Wahrenbrück als Klimamanager beschäftigt ist, hat im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend in Bönitz einen von den Abgeordneten gewünschten ersten Überblick über alle seine bisherigen Aktivitäten gegeben.

Seine Auflistung ist lang, füllt mehrere Seiten Papier und deckt mehrere Schwerpunkte ab, zum Beispiel angefangen bei Öffentlichkeitsarbeit und Beratung in Sachen Klimaschutz und Energiesparen über Vorträge, Veranstaltungen wie die Erneuerbare-Energien-Messe, die Energiefachtagung oder auch die erst kürzlich durchgeführte Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung.Viele seine Aktivitäten sind (noch) nicht messbar in Form von eingesparten Euro, Kilowattstunden oder Treibhausgasen.

Einige aber schon, insbesondere jene wie Fördermittelbeschaffung oder Hilfe beim städtischen Gebäudemanagement. Unterm Strich hat er bisher mehr als 80 000 Euro Fördermittel rangeholt. Knapp 100 000 Euro, so seine Rechnung, kommen bisher als Summe an eingeworbenen Mitteln und vermiedenen Umweltkosten herein. "Ich bringe der Stadt mehr Ersparnis, als ich ihr koste", entgegnete Willeke auf eine kritische Nachfrage des Abgeordneten Thomas Lehmann.

Marleen Mirbach bat darum, den Fokus der Arbeit noch mehr auf den direkten Nutzen in der Stadt zu legen. Ihr Anliegen ist es, dass Klimaschutz zugleich Lebensqualität erhöht, beispielsweise mit LED-Lampen Kosten gespart werden und das Straßenlicht dann dennoch endlich die gesamte Nacht durch leuchten könne.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Herzberg (07.04.2017)

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