Diskussionsrunde über den Klimawandel in Falkenberg

Der Falkenberger Naturschutzverein "Elsteraue" und die Stadtverwaltung arbeiten an einer Veranstaltung zu Klimaveränderungen. Unter dem Motto "Der globale Klimawandel – von uns Menschen verursacht – erklären, begreifen, handeln!" wird diese Veranstaltung am Donnerstag, den 22. Juni, ab 18 Uhr im Falkenberger Haus des Gastes stattfinden.

Zu dieser Diskussionsveranstaltung werden Verantwortungsträger aus Gesellschaft, Wirtschaft, und Behörden eingeladen. Aber auch interessierte Bürger können daran teilnehmen. Es werden zwei themenbezogene Vorträge gehalten, daran anschließend wird es eine Podiumsdiskussion geben. Ziel der Veranstaltung ist es, die Problematik des globalen Klimawandels ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, um möglichst vorbeugende Maßnahmen der Klimastabilisierung und -anpassung zu entwickeln, erläutert Dieter Lehmann vom Falkenberger Naturschutzverein "Elsteraue".

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Stadt "exportiert" Know-how nach Chile

Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück versteht sich als kommunaler Botschafter des Mittelstandes in der Energiewende und kann von sich behaupten, Energie- und Klima-Know-how inzwischen auch in andere Länder zu "exportieren". "Das Interesse an unseren kommunalen Aktivitäten im Rahmen der Energiewende und des Klimaschutzes besteht deutschlandweit und auch international", berichtet der städtische Klimamanager Daniel Willeke.

Einen Beweis dieser Aussage gab es am Dienstag, als sich eine Delegation aus Chile im Stadtgebiet umsah. Schwerpunkt und Stationen waren dabei das Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik "Louise", die Eigenentwicklung der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, ein Firmenrundgang bei der Uesa GmbH, der Windpark Uebigau, die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden am Markt in Uebigau und deren Wärmeversorgung. Großes Interesse bei den chilenischen Gästen bestand auch bei den kommunalen Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, Gebäude- und Energiemanagement sowie der damit verbundenen nachhaltigen Wirtschaftsförderung.

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Chilenen lernen von Deutschen

Ende des Monats wird in der Stadt Uebigau-Wahrenbrück eine Delegation aus Chile erwartet. Die Damen und Herren aus Südamerika interessieren sich für Elektro-Mobilität und die Ladesäulen, die bei der Uebigauer Firma uesa hergestellt werden. "Man sieht, was wir leisten. Man nimmt uns regional, national und sogar international wahr", freut sich Bürgermeister Andreas Claus über derartige Erfolge der Stadt und der ansässigen Firma in Sachen Klimaschutz.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Herzberg (11.04.2017)

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In Uebigau-Wahrenbrück wird's "ausgezeichnet" warm

Für die Stadt Uebigau-Wahrenbrück ist eine nachhaltige und wirtschaftliche Versorgung der eigenen Gebäude eine wichtige Aufgabe mit Blick auf Kosten und Klimaschutz. Zudem ist die Innovations- und Vorbildwirkung wichtig: "Die Kommune muss wirtschaftlich mit ihren Ressourcen gut haushalten und gleichzeitig innovativ vorangehen, um aufzuzeigen, dass sich neue Wege durchaus lohnen", sagt Bürgermeister Andreas Claus.

Alle erdgasversorgten eigenen Liegenschaften im Stadtgebiet werden deshalb seit Jahresbeginn kostengünstig und regional mit Erdgas der Stadtwerke Finsterwalde versorgt, das zudem mit dem Zertifikat "ÖkoPlus" versehen ist und damit klimaneutral sein soll. Die Klimaneutralstellung erfolge über ein speziell zertifiziertes ÖkoPlus-Projekt. Durch dieses entstehe ein hoher sozialer, ökologischer und ökonomischer Nutzen, erläutert Andy Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Finsterwalde, der in dieser Woche der Stadt die Zertifizierung überreichte. Uebigau-Wahrenbrück ist damit die erste Kommune im Landkreis, die ein derartiges klimaneutrales Handeln zertifiziert bekommen hat.

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"Es ist jeder eingeladen, der sich dem Thema stellen will"

Am heutigen Montag wird von 17 bis 20.30 Uhr nach Domsdorf in die Brikettfabrik "Louise" zur 1. Regionalen Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimanapassung eingeladen. Die Rundschau kam vorab mit Mitorganisator Daniel Willeke, Klimaschutzmanager der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, ins Gespräch.

Mit wie vielen Gästen rechnen Sie?
Daniel Willeke: Nach Stand der Rückmeldungen und Vorgespräche gehe ich davon aus, dass 50 bis 60 Gäste die Börse besuchen werden.

Wo kommen die her? Was ist das für ein Personenkreis?
Daniel Willeke: Da Klimawandel und Klimafolgenanpassung jeden betreffen, ist die Zusammensetzung der Teilnehmer sehr bunt gemischt. Wir werden Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Verbände/Vereine, Wissenschaft, Verwaltung haben, aber auch interessierten Bürger/innen stoßen dazu. Grundsätzlich ist jeder eingeladen, der sich dem Thema stellen will.

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Fördermittelantrag für Heizungserneuerung

Für eine im zukünftigen Graun-Zen trum in Wahrenbrück anstehende Heizungserneuerung will die Stadt Fördermittel akquirieren. Klimamanager Daniel Willeke klemmt sich dahinter, wie er jüngst in der Stadtverordnetenversammlung berichtete. Den entsprechenden Antrag bereitet er vor. Mit der Maßnahme sollen perspektivisch Energiekosten eingespart werden und soll zugleich auch der Ausstoß von Kohlendioxid verringert werden.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Herzberg (20.04.2017)

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Klimamanager legt eine erste Bilanz seiner Arbeit vor

Daniel Willeke, der seit einem Jahr in der Stadt Uebigau-Wahrenbrück als Klimamanager beschäftigt ist, hat im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend in Bönitz einen von den Abgeordneten gewünschten ersten Überblick über alle seine bisherigen Aktivitäten gegeben.

Seine Auflistung ist lang, füllt mehrere Seiten Papier und deckt mehrere Schwerpunkte ab, zum Beispiel angefangen bei Öffentlichkeitsarbeit und Beratung in Sachen Klimaschutz und Energiesparen über Vorträge, Veranstaltungen wie die Erneuerbare-Energien-Messe, die Energiefachtagung oder auch die erst kürzlich durchgeführte Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung.Viele seine Aktivitäten sind (noch) nicht messbar in Form von eingesparten Euro, Kilowattstunden oder Treibhausgasen.

Einige aber schon, insbesondere jene wie Fördermittelbeschaffung oder Hilfe beim städtischen Gebäudemanagement. Unterm Strich hat er bisher mehr als 80 000 Euro Fördermittel rangeholt. Knapp 100 000 Euro, so seine Rechnung, kommen bisher als Summe an eingeworbenen Mitteln und vermiedenen Umweltkosten herein. "Ich bringe der Stadt mehr Ersparnis, als ich ihr koste", entgegnete Willeke auf eine kritische Nachfrage des Abgeordneten Thomas Lehmann.

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15 Projekte sollen jetzt starten

Als eine von drei ausgewählten Vorreiterkommunen in Deutschland hat die Stadt Uebigau-Wahrenbrück die Ideen-Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung in der Brikettfabrik Louise durchgeführt. Mehr als 50 Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft erhielten einen aktuellen Überblick zum internationalen, nationalen und besonders zum regionalen Stand des Klimawandels. "Er findet bereits statt. Daher ist es wichtig, Anpassungsmaßnahmen anzustoßen und Partner zu suchen. Der Bund unterstützt dies mit Fördermitteln", warb Kirsten Sander vom Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt.

Kern der Veranstaltung war dann nach Information der beiden Mitarbeiter der Stabsstelle Klimaschutzmanagement bei der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, Sabine Falk und Daniel Willeke, das Erarbeiten von regionalen Anpassungsmaßnahmen in den Bereichen Bildung und Sensibilisierung, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, Wohnen und Bauen, Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz. "Nach dem Prinzip ,ich suche – ich biete' haben sich Kooperationspartner gefunden, die in den kommenden zwölf Monaten 15 Projekte zur Klimafolgenanpassung umsetzen werden", berichtet Willeke.

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Montag startet 1. Regionale Ideen- und Kooperationsbörse

Am Montag wird von 17 bis 20.30 Uhr zur 1. Regionalen Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimaanpassung in die Brikettfabrik "Louise" eingeladen. Gastgeber ist die Stadt Uebigau-Wahrenbrück.

Maßgeblich vorangetrieben haben die Zusammenkunft Sabine Falk, in der Stadt Uebigau-Wahrenbrück zum Schwerpunkt Klimaanpassung tätig, und der städtische Klimaschutzmanager Daniel Willeke. Seit Wochen werben beide für die Zusammenkunft und sind bereits auf offene Ohren gestoßen. Jedenfalls füllt sich das Anmeldeportal mit Suche- und Biete-Beiträgen für mögliche Kooperationen. Da geht es zum Beispiel um Vorträge zum Thema "Klimawandel", um Erstberatung zu Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels, um Beratung für Agroforstsysteme, um Interessierte für den Testlauf des Lernmoduls "Hochwasser", um Nachhaltigkeit in Kita und Grundschule sowie um die Austauschplattform für Projekte rund um die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung.

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