Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung in Arbeit - In Uebigau-Wahrenbrück laufen die Fäden zusammen

Weil Klimaschutz und Klimafolgenanpassung zwei Seiten einer Medaille sind, wird die Stadt Uebigau-Wahrenbrück aktiv. Klimamanager Daniel Willeke und die Klimawandelmanagerin Sabine Falk wollen gemeinsam Menschen vor Ort sensibilisieren, Wissen vermitteln und die Handlungsmöglichkeiten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erweitern.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt bereiten sie in der Kurstadtregion Elbe-Elster eine "Ideen- und Kooperationsbörse" zur Klimafolgenanpassung vor. Koordiniert von der Stadt Uebigau-Wahrenbrück mit Unterstützung des Kommunikationsbüros IKU ist eine Vernetzungs- und Austauschplattform für Akteure aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden geplant.

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Wenn's Wetter wieder verrücktspielt - Uebigau-Wahrenbrück arbeitet am Plan B

In Uebigau-Wahrenbrück wird Denkarbeit geleistet. Nämlich in der Art, was alles zu beachten und zu tun ist, wenn das Wetter aufgrund von Klimakapriolen wieder mal verrückt spielt und wie bestimmte Zielgruppen darauf vorbereitet werden müssen. Dass andere Kommunen sich was abschauen und weiterdenken, ist grundsätzlich erwünscht.

Sabine Falk, 28 Jahre und frisch von der Uni-Schulbank, wo sie Wasser-, Umwelt- und Küsteningenieurswesen studiert hat, ist das neue Gesicht in der Verwaltung der Stadt Uebigau-Wahrenbrück und verantwortlich für das auf zwei Jahre ausgeschriebene Projekt "Zielgruppenorientierte Bildungsmodule zur Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen in Flusseinzugsgebieten". Die Personalkosten für die befristete Stelle werden zu 95 Prozent vom Umweltministerium des Bundes bezuschusst.

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Energiesparpaket soll Energiefresser entlarven helfen - Ausleihe in der Uebigauer Stadtbibliothek möglich

"In der Stadtbibliothek steht ab sofort eine Energiesparkiste zum Ausleihen bereit", informiert Daniel Willeke, Klimamanager der Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Sie sei mit Unterstützung des Umweltbundesamtes und der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz angeschafft worden und enthält ein hochwertiges Strommessgerät, ein Verlängerungskabel mit Ein- und Ausschalter und eine ausführliche Bedienungsanleitung sowie wichtige Informationen zum Energiesparen im privaten Haushalt.

"Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an. In vielen Haushalten lassen sich durch einfache Maßnahmen Strom und damit viele
Euros sparen", heißt es aus dem Umweltbundesamt. Und die Energiesparkiste soll interessierten Bürgern helfen, die häuslichen "Stromfresser" zu entlarven, denn "es ist erstaunlich, welche Geräte unbemerkt Strom verbrauchen und so Kosten und CO-Emissionen produzieren", erklärt der Klimaschutzmanager Daniel Willeke.

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Kontaktaufnahme mit elektrischer Mobilität - Dampftag mal anders: Bei der Erneuerbare-Energien-Messe in Domsdorf geht es um Dampf und Strom

Gebäudesanierung, Fotovoltaik und natürlich Elektroautos – die Domsdorfer Louise stand zur Messe nicht nur unter Dampf, sondern unter Strom. Häufig gestellte Fragen der Besucher: Wie weit komme ich mit einem Elektroauto? Wie lange muss es aufgeladen werden? Die "Louise" stand am Sonntag pünktlich zum "Tag des Bergmannes" nicht nur unter Dampf, sondern auch sprichwörtlich unter Strom. Denn in Verbindung mit der "7. Erneuerbare–Energien-Messe" lag der Fokus beim traditionellen Dampftag speziell auf den praktischen Nutzungsmöglichkeiten regenerativer Energien. Ein wesentlicher Bestandteil dessen konzentrierte sich auf elektrisch betriebene Mobilität.

Alt und neu im Einklang Bürgermeister Andreas Claus (parteilos) beschwor in der Begrüßung die Verbindung zwischen alter und neuer Technologie: "Wenn man in die Zukunft geht, dann muss man aber auch wissen, wo man herkommt." Sprich: Die Geschichte bewahren, aber den Schritt hin zu Neuem wagen. Er machte abseits deutlich, dass bereits ein großer Teil des regional verbrauchten Stromes aus regenerativen Energien gewonnen würde. Auch sein Amtskollege Herold Quick (parteilos) aus Falkenberg, der als Vertreter der Kurstadtregion den Weg nach Domsdorf gefunden hatte, bestätigt das. "Die Wertschöpfung ist bereits da", meinte er. "Wofür jetzt gesorgt werden muss, ist, dass es auch beim Bürger ankommt". Dafür sei allerdings die "große Politik" gefragt, um die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen.

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Mit dem E-Auto geht's jetzt auf Dienstfahrt

Die Stadtverwaltung Uebigau-Wahrenbrück testet seit gestern ein Elektroauto. Es steht für zwei Wochen allen interessierten Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung. Der regionale Energieversorger En viaM stellt der Stadt im Rahmen von "E-Mobility-Testwochen" einen BMW i3 zur Verfügung. Bürgermeister Andreas Claus und Klimaschutzmanager Daniel Willeke nahmen den modernen Flitzer gestern stellvertretend für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung das Elektrofahrzeug entgegen. 15 Tage lang wird dieses auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Nicht nur vom Bürgermeister selbst, "sondern von allen Angestellten, die im Vorfeld Interesse bekundet haben. Und das waren einige", so Claus. Das Auto dürfte demnach maximal nach Feierabend vor dem Rathaus stehen und auftanken. Aus einer von enviaM bereitgestellten mobilen Ladesäule, die für den Testzeitraum vor dem Rathaus in Uebigau stationiert ist.

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Kleine Stadt mit großen Klimazielen - Uebigau-Wahrenbrück setzt 140-Seiten-Konzept mit Klimamanager um

Cottbus empfängt heute die Teilnehmer des 18. Brandenburger Energietages. Es geht um Energiewende-Herausforderungen. Und auch um Erfahrungen in Kommunen. Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück präsentiert ihr Klimaschutzkonzept. Andreas Claus ist seit 13 Jahren Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Die beiden Kommunen im Elbe-Elster-Kreis liegen sieben Kilometer auseinander. Doch der parteilose Rathauschef hat sie zumindest in Sachen Klimaschutz fest aneinander geschmiedet. Denn Uebigau-Wahrenbrück besitzt seit 2013 ein 140 Seiten dickes Klimaschutzkonzept, das auch jedem Landkreis gut zu Gesicht stehen würde.

Auf dem Energietag im Radisson Blu Hotel Cottbus wird Andreas Claus nun vortragen, wie die Stadt mit gerade einmal 5500 Einwohnern von der Idee bis zum Projekt eines Klimaschutzprogramms mit Klimaschutzmanager und künftigen eigenen Gemeindewerken gekommen ist. Dafür allerdings muss Andreas Claus etwas ausholen: Immer wieder hat er sich über Brandenburgs wirtschaftliche Entwicklungsstrategie "Stärken stärken" geärgert. Nicht, weil er sie für falsch hielte. "Aber damit werden die Schwachen schwächer gemacht", sagt der Bürgermeister. Als kleine Kommune außerhalb des Wirtschaftskerns Westlausitz habe man kaum Chancen auf Förderung. Selbst als Uebigau-Wahrenbrück vor acht Jahren zu den Zukunftsorten in der Lausitz gekürt wurde und wenig später Know-how für das Projekt "Innovative Energieorte" im ländlichen Raum entwickelt hatte, war eine Fortführung der Ideen nicht absehbar. "Für unsere Verwaltung war eine personelle Untersetzung nicht leistbar. Und Hilfe gab es nicht", schildert Claus.

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Einweihung der ersten kommunalen Ladesäule für E-Mobil-Strom - Sonntag wird in Domsdorf Zukunftsmusik geschrieben

In der Kurstadtregion Elbe-Elster wird am Sonntag um 11 Uhr die erste kommunale Stromtankstelle für Elektromobilität eröffnet. Sie steht am Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik "Louise" in Domsdorf. Die Ladesäule, an der zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können, soll gleichzeitig ein erster Baustein einer zukunftsweisenden Mobilität und ein Innovationsschritt und Know-how-Beweis einheimischer Wirtschaft sein.

Daniel Willeke, Klima-Manager der Stadt: "Durch die Stadt Uebigau-Wahrenbrück und die Projektpartner UKA-Gruppe Meißen/Cottbus, Uesa GmbH Uebigau, Energiearchitektur GmbH Dresden und Freundeskreis Brikettfabrik Louise wurde die E-Tankstelle zusammen vorangebracht und entwickelt. Sie wird in Uebigau-Wahrenbrück bei der Uebigauer Elektro- und Schaltanlagenbau GmbH produziert." Uesa-Geschäftsführer Helmut Hoffmann ist stolz auf das neue Produkt. Man werde den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Kur stadtregion weiter mitgestalten, sagt er.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Elsterwerda (06.09.2016)

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Im Dialoggespräch: Klimaschutz und Bildung mit viel Potenzial

Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück führt am Mittwoch, 6. Juli, im Rahmen der 7. Energiefachtagung Elbe-Elster im Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik "Louise" ein Dialoggespräch für kommunale Entscheider durch. In Zusammenarbeit mit dem vom Bundesumweltministerium beauftragten Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz, der Energieregion Lausitz Spreewald und dem Landkreis Elbe-Elster wird mit kommunalen Verantwortungsträgern aus Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt diskutiert. Unterschiedlich Vorträge und Impulse vom Bildungsdezernenten Roland Neumann (Landkreis Elbe-Elster), von Bürgermeister Andreas Claus (Stadt Uebigau-Wahrenbrück), von Umweltamtsmitarbeiterin Werina Neumann (Landkreis Teltow-Fläming) und dem Geschäftsführer der Barnimer Energiegesellschaft mbH Thomas Simon bilden einen vielseitigen thematischen Spannungsbogen.

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Probefahren für zwei Wochen mit E-Auto

In der Stadt Uebigau-Wahrenbrück wird ab morgen für zwei Wochen ein E-Auto auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Wie der städtische Klimaschutzmanager Daniel Willeke informiert, habe die Kommune nach erfolgreicher Bewerbung den Zuschlag für die E-Mobilität-Testwochen des Energieversorgers enviaM erhalten und bekomme das Fahrzeug, einen BMW i3, morgen übergeben. Er soll dann auch auf der 7. Erneuerbare-Energien-Messe am 3. Juli in Domsdorf zu begutachten sein.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Herzberg (23.06.2016)

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