Ökostrom an der Louise tanken

Trotz der mehr oder weniger starken Anstrengungen der Automobilkonzerne, der staatlichen Förderung und der Überzeugungsarbeit kommt die Elektromobilität nicht in die Gänge. Zu hohe Preise, zu geringe Reichweiten und ein in der Fläche zu grobmaschiges Netz von Ladestationen schrecken die meisten Interessenten ab. Noch! Ausgerechnet die kleine Stadt Uebigau-Wahrenbrück, bereits mit dem höchstdotierten Klimapreis des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet und Initiatorin der im September 2016 am technischen Denkmal Brikettfabrik Louise in Domsdorf aufgestellten Stromtankstelle, übernimmt im Landkreis Elbe-Elster eine Vorreiterrolle.

Vor ihr liegt viel Arbeit. Zwischen Schönewalde, Mühlberg, Großthiemig und Finsterwalde werden auf Internetsuchportalen nur drei öffentliche Stromtankstellen genannt: an der Sparkasse in Finsterwalde, am Mitsubishi-Autohaus Thiemig in Elsterwerda und bei Elektrische Antriebssysteme in Falkenberg. Hinzu kommen E-Tankstellen bei Firmen und Verwaltungen. Angesichts der laut Kreisverwaltung aktuell lediglich 39 zugelassenen reinen Elektrofahrzeuge in Elbe-Elster scheint dies auch auszureichen. Aus Sicht der Strombefürworter beißt sich die Katze hier sprichwörtlich in den Schwanz: Wer investiert in Stromtankstellen, wenn es kaum Fahrzeuge gibt? Und wer kauft sich ein Elektroauto, wenn es kaum Tankstellen gibt? Einer muss also vorangehen.

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Bürgertreffen zu den Klimafolgen

Am Dienstag wird in der Uebigauer Bibliothek die neue Veranstaltungsreihe "Bürgertreffen" fortgesetzt. Diesmal ist die städtische Klimafolgenmanagerin Sabine Falk zu Gast. Ab 9 Uhr steht sie Interessenten Rede und Antwort. In der Kurstadtregion Elbe-Elster wird zudem am 27. März eine Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung in der Brikettfabrik Louise stattfinden.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Herzberg (06.03.2017)

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LED-Straßenbeleuchtung: ein Ortsteil ist komplett umgestellt - Klein-München geht in Uebigau-Wahrenbrück voran

In Uebigau-Wahrenbrück ist der erste Ortsteil vollständig auf moderne und effiziente LED-Technik umgerüstet worden: München, mit nur drei Straßenlampen ein kleiner Anfang, aber dennoch mit nicht zu verachtender Wirkung. Denn: "Die Straßenbeleuchtung ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil der täglichen Lebensqualität und der Verkehrssicherheit in jedem Ort.

Auf der anderen Seite sind die Stromkosten der Straßenbeleuchtung einer der größten Positionen im kommunalen Haushalt. Um diese Seiten weiter in Einklang zu bringen und um die Beleuchtungsanlagen zukunftsfest zu machen, ist die Umrüstung in München erfolgt", berichtet Klimamanager Daniel Willeke.

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Elbe-Elster punktet mit Klimaschutz und bekommt 50 000 Euro

Uebigau-Wahrenbrück ist die Klima-Kommune im Süden Brandenburgs: Die Doppelstadt ist einer von neun Preisträgern im bundesweiten Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2016" und bekommt 25 000 Euro. Überzeugt wurde die Jury mit dem Industriedenkmal "Louise" Domsdorf.

Die älteste erhalten gebliebene Brikettfabrik Europas wird als außerschulischer Lernort genutzt, hier werden "Menschen aller Generationen aktuelle und historische Themen rund um Klimaschutz, Energie und Ressourcen vermittelt", begründet das Institut für Urbanistik die Preisvergabe. Elbe-Elster erhält für den Schulwettbewerb "Klimaschutz ist (eine) Kunst" ebenfalls 25 000 Euro.

Quelle: Lausitzer Rundschau - 29.11.2016

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Jetzt sind konkrete Projektideen gefragt - Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung in der Kurstadtregion - Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung in der Kurstadtregion

Ende März 2017 wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt die "Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimafolgenanpassung" in der Kurstadtregion Elbe-Elster stattfinden. Die Vorbereitungen dazu sind im vollen Gange und es wird jetzt bereits nach Ideen gesucht. "Jeder kann mitmachen und eigene Projektideen zum Thema Anpassung an den lokalen Klimawandel entwickeln, auf der Internetplattform www.kooperation-anpassung.de einstellen oder sich einfach direkt bei uns melden." so die Klimawandel-Managerin der Stadt Uebigau-Wahrenbrück Sabine Falk, die zum Organisationsteam gehört.

Es lohne sich, nach Ideen zur Klimafolgenanpassung zu suchen. Gemeinsam werde dann überlegt, wie und mit wessen Hilfe diese Ideen umgesetzt werden können, sagt sie. Auf der Ideen- und Kooperationsbörse wird Raum zum Austausch und zum Kennenlernen entsprechender Projektpartner sein. Am 12. Dezember findet das nächste Projekttreffen statt, zu dem alle Interessierten und Unterstützer aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden eingeladen sind. Sabine Falk ist unter der Telefonnummer 035365 89138 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.


Quelle: Lausitzer Rundschau / Herzberg (16.11.2016)

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Ich suche / ich biete – beides unter einen Hut bekommen

"Weil inzwischen jeder von den Auswirkungen des Klimawandels wie steigenden Temperaturen, Veränderungen der Niederschläge und Extremwetterereignissen betroffen ist, lohnt es sich, gemeinsam nach Ideen zur Klimafolgenanpassung zu suchen", sagen der Klimamanager der Stadt Uebigau-Wahrenbrück, Daniel Willeke, und die in Sachen Klimafolgen in Uebigau-Wahrenbrück tätige Sabine Falk. In Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt bereiten beide die "Ideen- und Kooperationsbörse" zur Klimafolgenanpassung in der Kurstadtregion Elbe-Elster vor.

Sie soll am 27. März in der Brikettfabrik "Louise" durchgeführt werden.

"Die Veranstaltung wird Akteure aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammenbringen und gemeinsam kreative Projektkooperationen zur Stärkung der regionalen Anpassung voranbringen. Sie wird die Möglichkeiten bieten, sich intensiv mit dem Thema Klimafolgenanpassung auseinanderzusetzen und dazu ermuntern, selbst aktiv zu werden", machen Willeke und Falk deutlich.

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Energie-Puppenspiel wird ein Film - "Peter und der Stromfresser" sollen dauerhaft für die Bildungsarbeit zur Verfügung stehen

In einem gemeinsamen Projekt des Vereins Biomasse Schraden und der Stadt Uebigau-Wahrenbrück wird aktuell aus dem Puppentheaterspiel "Peter und das Stromfresserchen" ein Film. Dieser soll künftig dauerhaft für die Bildungsarbeit zum Thema Energiesparen zur Verfügung stehen.

Drei Jahre gibt es sie schon, die "Energiepuppen" der Puppenbühne "Regenbogen". Puppenspielerin Karin Heym aus Frankena hat sich einst vom Verein Biomasse Schraden aus Großthiemig und der Stadt Uebigau-Wahrenbrück mit ins Boot holen lassen und die Figuren vom Peter, seiner Großmutter, dem Hund Struppi, dem Energiesheriff und dem Stromfresserchen zum Leben erweckt. Die Idee damals: mit Hilfe von Puppen solch einen trockenen Stoff wie Energieeinsparen im Haushalt zu erläutern. Die Premiere des Stücks "Peter und das Stromfresserchen" folgte im Rahmen der städtischen Messe für Erneuerbare Energien 2014 in der Brikettfabrik "Louise".

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Difu-Berichte 3/4/2016 - Fokus Ostdeutschland: Klimaschutz als Herausforderung

Faktoren für den Erfolg vor Ort
Ob knappe Haushaltskassen, Personalengpässe oder Gemeinde- und Kreisgebietsreformen mit wechselnden Zuständigkeiten in der Verwaltung: Neben Herausforderungen wie diesen lassen Themen wie hohe Arbeitslosigkeit, unsichere Wirtschaftslage und demographischer Wandel den Klimaschutz in ostdeutschen Kommunen noch allzu oft in der Hintergrund treten.

Im Osten noch deutlich mehr Förderung möglich
Das merkt auch das Team des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) bei seiner Arbeit. Zwar wurde die Frequenz von Fach- und Informationsveranstaltungen in Städten und Gemeinden der neuen Bundesländer weiter erhöht und auch die Anzahl der Beratungsgespräche steht in einem angemessenen Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Und dennoch beantragen ostdeutsche Kommunen am Ende signifikant weniger Fördermittel, die das Bundesumweltministerium (BMUB) durch die Kommunalrichtlinie (KRL) zur Verfügung stellt: Vergleicht man die abgerufenen KRL-Fördermittel pro 100.000 Einwohner, belegen die ostdeutschen Bundesländer unter den Flächenstaaten die hinteren Plätze.

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